sankt franziskus
Kath. Kirchengemeinde Münster

Tod, Trauer, Beerdigung

Tod, Trauer, Beerdigung

Als Christen glauben wir, dass unser Leben nicht im Grab endet, sondern bei Gott selbst, der uns ins Dasein gerufen hat. Bei aller Trauer und allem Schmerz, einen geliebten Menschen zu verlieren, ist dies unsere Hoffnung. Sie gründet sich darauf, dass Jesus Christus, der am Kreuz für uns sein Leben gegeben hat, uns dieses Leben anfanghaft schon hier und jetzt erfahren lässt. Es vollendet sich in Gottes Ewigkeit. So ist der Tod für Christen letztendlich „Durchgang zum LEBEN“.

Wenn ein Mensch stirbt, so machen wir die Erfahrung, dass wir mit dem, was wir tun können, an ein Ende gekommen sind, an die Grenze schlechthin. Und doch können wir füreinander und für unsere Verstorbenen einstehen:

In der Phase des Sterbens können Angehörige und Freunde vor allem Dabeibleiben – so weit es geht. Sie können einen Seelsorger rufen: für den Sterbenden und auch für sich selbst, zu Gespräch, Gebet und so gewünscht für die Krankensalbung.

Wenn Ihr Angehöriger gerade verstorben ist, scheuen Sie sich nicht, einen Seelsorger zu rufen, der Ihnen helfen kann, diesen Moment des Abschieds zu gestalten und den Verstorbenen in Gottes Hand zu geben.

Es ist durchaus möglich und gestattet, die Verstorbenen zwei Tage zuhause in der eigenen Wohnung aufzubahren. Das ermöglicht ein ruhigeres Abschiednehmen.

Informieren Sie einen Bestatter, der Ihnen hilft, die praktischen Regelungen abzuwickeln, vor allem auch den Termin für die Bestattung auf dem entsprechenden Friedhof und einen Termin für die Trauerfeier abzuklären. Der Bestatter nimmt auch den Kontakt mit dem Pfarrbüro und dem Seelsorger auf.

Der Seelsorger, der die Trauerfeier hält, vereinbart einen Besuchstermin mit Ihnen. Dort werden Sie dann gemeinsam u.a. die Gestaltung des Trauergottesdienstes (Eucharistiefeier, Wortgottesdienst, in der Kirche, auf dem Friedhof …) besprechen können.

Wenn Verstorbene aus der Kirche ausgetreten sind, so ist diese Willensentscheidung zu respektieren. Der Seelsorger wird dann in Absprache mit den Angehörigen eine dem/der Verstorbenen entsprechende Gestaltung der Verabschiedungsfeier bedenken.

Das Gedenken und Sich-erinnern ist zutiefst menschlich. In Vergessenheit zu geraten, ist eine Form der Lieblosigkeit. Wir haben einen Namen, gerade auch vor Gott. Darum ist eine anonyme Bestattung ein Verlust an Menschlichkeit, die wir nicht unterstützen.

Trauer braucht dann Zeit. Gerade, wenn viele meinen, jetzt sei das Schlimmste überstanden, wird es manchmal für die Betroffenen noch sehr schwer. Die Seelsorger stehen zu Gesprächen gerne bereit.

 

Gebetsgedenken für die Verstorbenen

Es ist ein guter Brauch, das sogenannte Sechswochenamt zu feiern. Einen guten Monat nach dem Tod kommen Angehörige und Freunde noch einmal zusammen, um der Verstorbenen zu gedenken. Auch das 1. Jahresgedächtnis sammelt oft noch einmal die Angehörigen und Freunde.

Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, in weiteren Messfeiern namentlich einzelner Verstorbener zu gedenken und für sie zu beten. Diese sogenannten „Messintentionen“ können Sie im Pfarrbüro anmelden.

Einmal im Jahr laden wir am Allerheiligen- oder Allerseelentag (1./2. November) seitens der Pfarrei die Angehörigen der Verstorbenen der vergangenen 12 Monate zur Gottesdienstfeier ein, um so noch einmal ausdrücklich unserer Toten zu gedenken.

Bitte wenden Sie sich an:

Pfarrbüro
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