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Neues Gemeindezentrum: dieses Jahr geht es los!

Neues Gemeindezentrum: dieses Jahr geht es los!

Nach intensiven Beratungen über Konzept, Größe und Finanzierung eines „Franziskus-Hauses“ als Nachfolgerbau für das dringend sanierungsbedürftige „Freizeit- und Jugendheim St. Norbert“ hat Ende August 2019 eine Jury aus Bistums- und Pfarreimitgliedern drei Entwürfe aus zehn Architekten-Entwürfen gewählt. Im Anschluss an eine Gemeinde-Versammlung haben sich Pfarreirat und Kirchenvorstand für den erstplatzierten Entwurf entschieden (s. Bild oben). 

Das „Franziskus-Haus“ wird als Kooperationsprojekt geplant, das neben einem „klassischen“ Pfarrheimbetrieb auch den Raum für unsere sozial-caritative Aufgabe im Stadtteil öffnet. Entsprechend wird es neben Versammlungsräumen auch einen Bereich geben, den der Stadtcaritasverband für seine Beratungsangebote mieten wird. Ebenso wird die Kleiderkammer mit in den Neubau integriert. Das „Franziskus-Haus“ wird mit einer Gesamtfläche von ca. 365 qm geplant. Ausgegangen wird von einem Baukostenvolumen von ca. 1,5 Mio. Euro. Das Bistum bezuschusst dies mit gut 70% der Kosten. Der Rest kommt aus Rücklagen der Pfarrei und einem Darlehen, das teils über die Mieteinnahmen der Caritas refinanziert werden soll.

Im Januar 2021 teilt das Bischöfliche Bauamt mit:

Die auf einen Architektenwettbewerb im Jahr 2018 zurückgehende Planung des Pfarrheimneubaus der KG St. Franziskus am Standort St. Norbert, (positioniert auf dem Kirchplatz zwischen Kirche, Pfarrhaus und Tageseinrichtung für Kinder), sieht Versammlungsflächen für katholische Gemeindearbeit mit entsprechenden Funktionsräumen, und räumliche Möglichkeiten für praktische Lebenshilfe wie Münstertafel und Kleiderkammer vor. Zusätzlich entstehen Büroflächen zur Vermietung an den Stadtcaritasverband für Beratungsangebote. Die Kirchengemeinde möchte mit der Konzeption weiter auf die teilweise besondere Struktur des Stadtteils reagieren.

Im Rahmen der laufenden Genehmigungsplanung erfolgen derzeit notwendige Abstimmungen zwischen dem planenden Architekturbüro Schoeps und Schlüter, Münster, und der Stadt Münster u.A. hinsichtlich einer vom Hamannplatz über das Gelände der Kirchengemeinde diagonal verlaufenden Druckrohrleitung, die nicht überbaut werden darf, und seit den ersten Planungsschritten die Lage des Neubaus beeinflusst. Die Kirchengemeinde hofft, zeitnah mit den Ausschreibungen der Bauleistungen und der Umsetzung beginnen zu können, um anschließend das abgängige Bestandspfarrheim abreißen zu können.

Und hier der Grundriss des „Sieger-Entwurfs“: