Ein Jahr mit Herz und Mut im „Treff 17″…

Malin Breuner ist seit einem Jahr als Leiterin unseres Offenen Kinder- und Jugend-Treffs tätig. Hier ist ihr Rückblick:

Mein erstes Jahr im Treff 17 – mit Herz, Mut und vielen schönen Momenten:

Seit März 2025 darf ich die Leitung unseres offenen Kinder- und Jugendtreffs “Treff 17” übernehmen – und wenn ich auf mein erstes Jahr in der Einrichtung zurückblicke, dann vor allem mit großer Dankbarkeit.

Der Start war für mich aufregend und herausfordernd zugleich. Ich bin die Stelle, unmittelbar nach meinem Studium, ohne konkrete Erfahrung in der OKJA angetreten. Bisher habe ich zwar viel mit Kindern und Jugendlichen gearbeitet, aber in weniger offenen Kontexten. Vieles war also neu für mich. Gleichzeitig befand sich die Einrichtung an einem Punkt, an dem Neues entstehen durfte.
Besonders dankbar bin ich bei alldem für das herzliche Willkommen der Kinder und Jugendlichen, von den Eltern und auch von meinen Kolleginnen und Kollegen. Ihr sofortiges Vertrauen hat es mir leicht gemacht, mich schnell einzufinden und eigene Ideen einzubringen.
Im vergangenen Jahr ist daher viel passiert. Wir haben die Öffnungszeiten angepasst. Dadurch konnten wir erreichen, dass die Jugendlichen nun mehr Zeit haben, unter sich zu sein, sich auszutauschen und den Treff wirklich als ihren Raum zu nutzen. Besonders wichtig war mir außerdem, mehr Struktur und Transparenz in unser Angebot zu bringen. Deshalb habe ich früh ein Monatsprogramm eingeführt. So können die Kinder, Jugendlichen und auch Eltern jederzeit sehen, was ansteht – von kreativen Aktionen über sportliche Angebote bis hin zu besonderen Veranstaltungen. Ein echter Erfolg ist dabei unsere „Wunschbox“ geworden. Diese wurde von den Kindern selbst gestaltet und dient nun dazu, dass die Kinder und Jugendlichen ihre Ideen und Wünsche einwerfen. Vieles davon konnten wir bereits umsetzen.                                                                                                                                                   Auch räumlich hat sich einiges getan. Gemeinsam haben wir gestrichen, neue Möbel angeschafft und unser Spiel-, Sport- und Werkangebot deutlich erweitert. Schritt für Schritt ist unsere Einrichtung moderner und einladender geworden. Es ist schön zu sehen, wie wohl sich die Kinder und Jugendlichen bei uns fühlen und wie selbstverständlich sie den Treff als ihren gemeinsamen Ort annehmen.

Außerdem konnten wir die Einrichtung digitalisieren. Zum Einen durch neue Ausstattung, aber auch durch unsere Online- Präsenz. Neben kleinen Änderungen unserer Homepage, haben wir seit knapp einem Jahr einen Instagram – Account, welcher von Eltern und Jugendlichen gerne verfolgt und genutzt wird!  
Besondere Highlights im letzten Jahr waren unsere Feste. Im Sommer haben wir gemeinsam ein Sommerfest gefeiert – mit vielen lachenden Gesichtern, guter Stimmung und großartigen Aktionen. Zum Jahresende folgte unsere Weihnachtsfeier. Auf beiden Veranstaltungen durften wir viele bekannte, aber auch neue Gesichter antreffen. Dabei ist besonders schön zu sehen, dass regelmäßig neue Menschen in unsere Einrichtung finden.
Ein echtes Herzensprojekt war für mich die Kooperation mit dem Altenheim „Perthes“. Im Rahmen unserer Weihnachtsfeier haben wir gemeinsam mit den Kindern und Jugendlichen Schlüsselanhänger und Grußkarten für die dort lebenden Seniorinnen und Senioren gebastelt. Ich durfte die kleinen Geschenke persönlich überbringen und war sehr gerührt von der Freude und Dankbarkeit der Beschenkten.
All das wäre ohne die Unterstützung vieler Menschen nicht möglich gewesen. Deshalb möchte ich von Herzen Danke sagen:
Danke an alle Kinder und Jugendlichen, die unseren Treff täglich mit Leben füllen. Danke an die Eltern für ihr Vertrauen.
Ein ganz besonderer Dank gilt unseren Honorarkräften, die täglich vor Ort sind und ihre Arbeit mit so viel Herz, Engagement und Verlässlichkeit gestalten. Ihr seid eine große Bereicherung für unsere Einrichtung.
Ebenso danke ich der Gemeinde und meinen Kolleginnen und Kollegen für die Unterstützung und die gute Zusammenarbeit. Und nicht zuletzt möchte ich mich bei allen bedanken, die uns im vergangenen Jahr mit Spenden unterstützt haben. Jede Form der Unterstützung hilft uns, unseren Treff- Alltag schöner zu gestalten und besondere Projekte möglich zu machen.

Auch in diesem Jahr freuen wir uns sehr über Unterstützung – sei es in Form von Obst, Knabbereien, Bastelmaterialien oder Geldspenden. Kleidungs- sowie Spiele- oder Bücherspenden können wir derzeit leider nicht annehmen.

Ich blicke mit viel Zuversicht auf das kommende Jahr. Es gibt noch viele Ideen, Pläne und Träume – und ich freue mich darauf, unseren Treff gemeinsam mit den Kindern, Jugendlichen und der Gemeinde weiter wachsen zu lassen.

Auf ein weiteres lebendiges, buntes und gesegnetes Jahr!

Malin Breuner

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