Gemeindezentrum Thomas Morus

Unser Gemeindezentrum am Thomas-Morus-Weg 11 ist ein Anlaufpunkt für die verschiedensten Aktivitäten:

  • Gottesdienstraum (mehrstufig erweiterbar) – mit regelmäßigen und besonderen Gottesdiensten;
    der Kirchraum ist zum Gebet geöffnet während dieser Gottesdienst-Zeiten und während der Öffnungszeiten des Pfarrbüros (di 9 – 11 und do 15 – 18 Uhr).
  • Foyer mit Garderobe und Gesprächs-Ecken
  • Raum für Gruppentreffen und Feiern – mit Küche sowie Lager für Stühle und Tische
  • Pfarrbüro 
  • Bücherei
  • Toiletten

Das Gemeindezentrum ist komplett ebenerdig und barrierefrei, hat eine Toilette für Menschen mit Mobilitäts-Einschränkungen, einen Wickelraum und eine Induktions-Schleife für Menschen mit Hörgeräten!

Seit dem 3. November 2025 ist das Gemeindezentrum als Denkmal (Nr. 2054) eingestuft. Als Gründe dafür nennt die Denkmalbehörde:
„Angestoßen von dem II. Vatikanischen Konzil sowie den gesellschaftlichen Debatten der späten 1960er-Jahre erfolgte auch in der Katholischen Kirche eine stärkere Auseinandersetzung mit gesellschafts-, bildungs- und weltpolitischen Themen, eine offenere Haltung zu anderen Religionen und Konfessionen sowie eine Demokratisierung durch mehr Mitbestimmung und die verstärkte Einbindung von Laien. In seiner bewussten formalen Bescheidenheit, die sich u.a. in der gestaltprofanierten Architektur, dem Verzicht traditionell-sakraler Hoheitsformen sowie in einem multifunktionalen – sowohl auf profane als auch sakrale Funktionen ausgelegten – Raumprogramm zeigt, ist St. Thomas Morus ein bauliches Zeugnis dieses neuen Kirchenverständnisses.
Die wachsende Bedeutung und das gewandelte Selbstverständnis der Gemeinde, die verstärkt in Entscheidungsprozesse eingebunden werden wollte/sollte und zunehmend vielfältige gesellschaftliche Aufgaben wir Jugend- und Bildungsarbeit, Entwicklungshilfe u.ä. wahrnahm, drückt sich in den integrierten Gemeinderäumen aus, die – quasi gleichberechtigt – mit dem Sakralraum baulich zusammengefasst, „unter einem Dach“ entstanden. Insbesondere auch die damalige Befragung der Gemeindemitglieder bezüglich der Entscheidungsfindung für eine „Nur-Kirche“ oder eine „Mehrraum-Kirche“ verdeutlicht die damals proklamierte Öffnung der katholischen Kirche hin zu einer modernen, säkularen Welt, die u.a. auch mit einer neuen Offenheit für psychologische und sozialwissenschaftliche Ansätze einherging.“

In direkter Nachbarschaft befindet sich unsere Kita, unser Kinder- und Jugendzentrum und die Thomas-Morus-Grundschule.

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