Hier finden sich Hinweise auf interessante öffentliche Veranstaltungen kirchlicher Träger:innen in der Stadt Münster.
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Kirchenmusikalische Angebote
Wiederkehrende Angebote:
Ab September feiert die Jugendkirche wieder regelmäßig Gottesdienst, jeweils am ersten Sonntag im Monat um 17 Uhr.
Jeden Mittwoch um 15 Uhr erwartet Sie im Kirchenfoyer Dr. Otto Möllenhoff, um Sie in die Welt des historischen Münsters zu entführen. Mit Fachwissen und Detailkenntnissen bietet er einen anderen Blick auf unsere Stadt; auch Kennern wird Neues gezeigt. Die Kirchenführungen sind kostenfrei.
Der Zentralfriedhof Münster und das Stadtdekanat Münster laden zu einem Begegnungs- und Gesprächsangebot ein: Unter dem Titel „Mitten im Leben“ stehen Seelsorgerinnen und Seelsorger von September bis Dezember regelmäßig für persönliche Gespräche zur Verfügung. Von Donnerstag, 8. September, bis Donnerstag, 25. Dezember 2025, sind sie jeden Donnerstag zwischen 15 und 17 Uhr im Begegnungszentrum des Zentralfriedhofs Münster ansprechbar.
Das Angebot richtet sich an alle Menschen, die ein offenes Ohr suchen. Ob es um Trauer, persönliche Lebensfragen oder einfach ein Gespräch mitten im Alltag geht: Die Seelsorgerinnen und Seelsorger nehmen sich Zeit. „Mitten im Leben“ will mit Menschen unkompliziert Gespräche und Begleitung anbieten. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Interessierte können einfach während der genannten Zeiten im Begegnungszentrum vorbeikommen.
Gut geschützt in einer Mauernische an der Überwasserkirche in Münster steht ab sofort jeden Donnerstagmorgen ein besonderer Anhänger: eine kleine Duschkabine mit Toilette, Waschbecken und sogar Fußbodenheizung. Davor der Transporter des Arbeiter-Samariter-Bundes (ASB) und ein Pavillon mit Sitzmöglichkeiten für die Besucherinnen und Besucher.
Der „Mobile Dusch- und Beratungstreff“ des ASB Münsterland verbindet praktische Hilfe mit menschlicher Nähe, weiß Projektleiterin Yvonne Buschkühl: „Was auf den ersten Blick unscheinbar wirkt, bedeutet für viele ein großes Stück Lebensqualität: warm duschen, Hygieneartikel nutzen, sich in einem sicheren Rahmen aufhalten – Dinge, die für die meisten selbstverständlich sind, für andere aber ein seltenes Privileg.“ Das kostenlose Angebot richtet sich besonders an Menschen ohne festen Wohnsitz oder Personen, die von Wohnungslosigkeit bedroht sind.
Die Präsenz von drei Beratungsfachkräften ermögliche parallel professionelle Gespräche. Aber: Nicht jeder, der die Dusche nutze, müsse beraten werden, und nicht jeder, der beraten werden möchte, müsse duschen, sagt Yvonne Buschkühl. „Wir wollen einen offenen Treff schaffen, an dem man sich einfach wohlfühlen darf – beim Kaffee, im Gespräch oder eben unter der Dusche.“
Möglich wird das Angebot nur in Zusammenarbeit mit vielen Partnern. Denn die Kabine ist nicht autark: Wasser und Strom müssen gestellt werden. Dass der Überwasserkirchplatz aus Sicht von Yvonne Buschkühl als „Premiumstandort“ gilt, liegt auch am Engagement der Pfarrei Liebfrauen-Überwasser und des Bistums Münster, die die nötige Infrastruktur mit Wasser und Strom bereitstellen.
Pfarrer André Sühling erklärt: „Wir verstehen Kirche mit einem Auftrag in die Gesellschaft hinein. Und da möchten wir – ganz nach dem biblischen Leitwort ‚ Was ihr dem Geringsten meiner Schwestern und Brüder getan habt, das habt ihr mir getan‘ – konkret werden.“ Neben Gottesdiensten und Kunst- und Kulturangeboten werde an dem Ort auch dem sozialen Auftrag nachgekommen. Monatlich findet bereits der „Treff im Turm“ statt, bei dem Menschen zusammenkommen können, um Gemeinschaft zu erleben. „Deshalb war es für uns selbstverständlich, als die Anfrage kam, unsere Türen zu öffnen und das Projekt zu unterstützen“, fasst Sühling zusammen.
Neben den wöchentlichen Terminen auf dem Überwasserkirchplatz soll das Mobil künftig auch in anderen Stadtteilen Station machen, etwa in Gievenbeck oder Kinderhaus. Finanziert wird das Projekt über eine Mischform: Das Personal wird mit EU-Mitteln und mit Unterstützung des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales getragen, vieles andere kommt über Spenden zustande – vom Handtuch über Hygieneartikel bis zur Unterwäsche.
Doch für die Verantwortlichen geht es nicht nur um Hygiene. „Es hat ganz viel mit Menschenwürde zu tun“, sagt Karsten Berndt vom ABS. „Wir wollen weder das Angebot noch die Menschen verstecken, sondern einen Ort schaffen, an dem man Zeit hat, in Ruhe anzukommen – und vielleicht auch ins Gespräch zu kommen.“
Die Meditation erfolgt im Stil des kontemplativen Betens auf der Seitenempore der Kirche statt, die nur über die Wendeltreppe des südlichen Seiteneingangs (Kampstraße) zu erreichen ist. Eine Anmeldung zu dieser wöchentlichen Meditationsgruppe ist nicht notwendig. Eigene Sitzkissen können mitgebracht werden. In der kühlen Jahreszeit wird warme Kleidung empfohlen. Während der Schulferien entfällt der Montagabendtermin.
Manchmal braucht man einfach jemanden zum Reden. Monika Dallmöller und Christoph Aperdannier von der Ehe-, Familien- und Lebensberatungsstelle (EFL) Münster bieten an jedem ersten Dienstag im Monat von 14 bis 15 Uhr eine „Gesprächs.Zeit“ im Kirchenfoyer an der Lambertikirche an: „Nehmen Sie sich Zeit für sich selbst und wir bieten Ihnen Raum und Zeit für ein offenes Gespräch“, laden die psychologische Beraterin und ihr Kollege ein. Die Themen, mit denen die Menschen zu ihnen kommen, können selbstverständlich ganz verschieden sein: „Wir sprechen über alles, was Sie im Kopf und auf dem Herzen haben!“, versprechen die beiden.
Mit dem Angebot beleben die beiden Partner EFL Beratungsstelle Münster und Kirchenfoyer eine langjährige Kooperation wieder: „Bis zum Beginn der Corona-Pandemie waren monatliche Präsenzzeiten der Ehe-, Familien- und Lebensberaterinnen und -berater in unserer Einrichtung gute Tradition“, sagt Rupert König, Leiter des Kirchenfoyers, und freut sich über die Neuauflage unter dem Titel „Gesprächs.Zeit“.
Die Sprechstunde orientiere sich am Angebot der EFL-Beratungsstelle Münster und richte sich insbesondere an Menschen, die in persönlichen, auch partnerschaftlichen und familiären Fragen professionelle Unterstützung suchen, beschreibt Ursula Demmel, Leiterin der EFL-Beratungsstelle Münster: „Die Sprechstunde mitten in der City ist uns ein besonderes Anliegen, weil wir im wahrsten Sinne des Wortes auf die Menschen zugehen und Ihnen so den Weg zu unseren Beratungs- und Unterstützungsangeboten erleichtern.“ Der Kontakt über die „Gesprächs.Zeit“ könne somit ein einmaliges Gespräch oder auch der erste Kontakt zu einem umfassenderen Beratungsangebot der EFL-Beratungsstelle Münster sein.
Die EFL-Beratenden Monika Dallmöller und Christoph Aperdannier unterliegen der gesetzlich geregelten Schweigepflicht.
Bei Kaffee, Tee und Keksen kommen Menschen zusammen, die nach den isolierenden Corona-Jahren den Wunsch nach Begegnung und guten Gesprächen verspüren: Das ist seit 2022 die Idee des Angebots „Gemeinsam weniger allein“, das monatlich im Kirchenfoyer in Münster stattfindet und Menschen anspricht, die einen Ort der Gemeinschaft und des Austausches suchen. Künftig sind Interessierte dafür jeden zweiten Sonntag im Monat von 14.30 bis 16 Uhr ins Kirchenfoyer eingeladen.
War bislang der Donnerstag der Tag des Treffens, äußerten die Teilnehmenden selbst den Wunsch einer Verlegung auf den Sonntag zu einer früheren Uhrzeit. „Gerade im Winter ist die An- und Abfahrt leichter, wenn es draußen noch hell ist“, weiß Michael Koch, ehrenamtlicher Mitinitiator des Angebots. Die durchschnittliche Teilnehmerzahl von acht bis zehn Personen sei ideal, um eine persönliche Atmosphäre zu fördern. „Kontinuität ist wichtig“, sagt Koch. „Die Menschen sollen sich darauf verlassen können, dass das Treffen stattfindet.“ Eine Pause gebe es nur im Dezember und während des Hauptferienmonats August.
Obwohl Münster eine lebendige Großstadt sei, fühlten sich immer mehr Menschen isoliert. „Einsamkeit ist kein rein ländliches Phänomen“, erklärt Lisa Schüßler-Meisen, ebenfalls ehrenamtlich bei dem Projekt engagiert. Besonders ältere Menschen, Witwen und Alleinstehende fänden bei „Gemeinsam weniger allein“ einen Platz, um Trauer, Verlusterfahrungen oder den Wunsch nach Gemeinschaft zu teilen. „Manchmal treffen sich Nachbarn, die auf derselben Straße wohnen, hier zum ersten Mal – und fahren dann gemeinsam nach Hause“, freut sich Lisa Schüßler-Meisen.
Die Idee zu „Gemeinsam weniger allein“ entstand in einer Zeit, als Großbritannien ein Ministerium für Einsamkeit einrichtete und auch in Deutschland die Diskussion über Vereinsamung an Fahrt aufnahm. Studien zeigen, dass Einsamkeit zunehmend alle Altersgruppen betrifft. Lisa Schüßler-Meisen betont: „Als Institution können wir etwas dagegen tun. Es geht darum, Begegnungen zu schaffen, die Menschen stärken.“
Das Angebot unterscheidet sich von anderen Projekten des Kirchenfoyers, sagt Thomas Kamm, hauptamtlicher Mitarbeiter im Kirchenfoyer. Weil die Initiative damals rein von den ehrenamtlichen Mitarbeitenden im Kirchenfoyer ausgegangen sei, habe man sich bewusst entschieden, das Angebot aufzunehmen. Die Vielfalt der Ehrenamtlichen, die immer zu zweit einen Nachmittag leiten, sorge dafür, dass jede Begegnung anders sei. Sie servieren nicht nur Kaffee, sondern geben auch Gesprächsimpulse und bereiten kulturelle Beiträge vor.
Stehen im Kirchenfoyer sonst gewöhnlich eher Einzelgespräche im Vordergrund, sei dies explizit ein Gruppenangebot. „Wir möchten die Menschen ermutigen, Kontakte zu knüpfen und vielleicht sogar weiterführend gemeinsam etwas zu unternehmen“, sind sich die Initiatoren einig. Das Kirchenfoyer solle so weiter für einem Ort der Hoffnung und Verbindung werden. „Wir öffnen Türen, nicht nur im wörtlichen Sinn“, fassen sie zusammen.
Das Angebot „Gemeinsam weniger allein“ findet ab 2025 jeden zweiten Sonntag im Monat ab 14.30 Uhr im Kirchenfoyer statt.
Aufrufe:
Pilgern auf dem Jakobsweg erfreut sich, auch auf heimischen Wegen, immer größerer Beliebtheit. In Münster kreuzen sich die beiden Wege von Bielefeld nach Wesel und von Bremen/Osnabrück nach Köln. Während der Pilgersaison zwischen April und Oktober kommen immer mal wieder Jakobspilger-/innen durch Münster und sind auf Suche nach Übernachtungsmöglichkeiten.
Vorzugsweise kommen dafür Kirchen- und Kirchengemeinden sowie Unterbringungen bei gastfreundlichen Privatleuten in Frage, die ihre Couch oder ihr Gästezimmer auf Spendenbasis zur Verfügung stellen.
Gegenwärtig gibt es in Münster zu wenig Pilgerunterkünfte. Mit diesem Aufruf möchten wir vom Pilgerstammtisch in Münster Menschen dafür gewinnen, sich für die Aufnahme von Jakobspilger-/innen zu engagieren. Die Begegnung mit Menschen auf dem Weg ist in der Regel eine menschliche und geistliche Bereicherung, bei der konkrete christliche Gastfreundschaft gelebt wird. Eine Bereitschaftserklärung, Gastgeber-/in zu werden, verpflichtet nicht zu einer bestimmten Anzahl von Unterbringungen oder bestimmten Präsenzzeiten. Die Aufnahme von Pilgerinnen und Pilgern geschieht nur auf Anfrage und nach den jeweiligen Möglichkeiten. Die Adressen werden unter Angabe der Bedingungen auf der Seite des Landschaftsverbandes Westfalen Lippe LWL | LWL | Stempelstellen und Unterkünfte – Jakobspilger gesammelt oder Interessierte können sich melden beim Pilgerstammtisch in Münster (Ansprechpartner Frank Meier-Hamidi, meier-f@bistum-muenster.de) melden.
Das Sozialbüro Münster-Süd sucht aktuell Freiwillige zur Mitarbeit im Telefondienst. Montags vormittags können Hilfesuchende, die nachmittags die Sprechstunde des Sozialbüros aufsuchen möchten, telefonisch einen Termin vereinbaren. Dafür ist von 10-12 Uhr der Telefondienst zuständig. Dieser kann von zuhause aus wahrgenommen werden können. PC-Grundkenntnisse sind erforderlich. Neben einer Einarbeitung finden für die Ehrenamtlichen regelmäßige Teamsitzungen statt. Weitere Infos gibt es bei Diakon Matthias Kaiser, kaiser@bistum-muenster.de
„Einmalige“ Angebote:
Reihen:
Ausstellungen:
Die Abteilung Weltkirche des Bischöflichen Generalvikariates zeigt vom 8. Mai bis 12. Juni 2026 in der Überwasserkirche
in Münster Werke der indischen Künstlerin Lucy D’Souza Krone. Auf 13 farbenfroh leuchtenden Ölgemälden will die Serie „Kunst fürs Klima“ zu einer neuen Wertschätzung der Schöpfung beitragen, zu einem Überdenken unserer Lebensweise anregen. Es wird auf biblische Texte Bezug genommen, die im Horizont der Gegenwart mit Mitteln der Kunst interpretiert werden – um deutlich zu machen, wie menschliches Handeln die zukünftigen Lebensbedingungen auf diesem Planeten zum Guten oder Schlechten beeinflussen kann. Die Welt als Gottes Schöpfung neu verstehen und unsere Verantwortung begreifen – dazu laden die Bilder ein.
Auf weiteren Bildern werden Werke zu Franz von Assisi ausgestellt. In diesem Jahr wird seines 800. Todestages gedacht, er gilt als Schutzpatron der Umwelt, ist Symbolfigur für ein Leben im Einklang mit der Natur und den Mitmenschen. Die Künstlerin hat sich intensiv mit Franziskus beschäftigt. Ein besonderer Schwerpunkt der Bilder liegt auf dem von ihm gedichteten Sonnengesang. –
Lucy D’Souza-Krone wurde 1949 in einem Dorf in Goa an der Westküste Indiens in einfachen Verhältnissen geboren,
hat unter schwierigen Bedingungen die Ausbildung zur Lehrerin gemacht und an verschiedenen Schulen unterrichtet.
1983 schloss sie sich INSCAPE (Indian School of Art for Peace) an, einem Ashram, der von dem weltbekannten
christlichen Maler Jyoti Sahi gegründet wurde und wo sie ihre künstlerischen Fähigkeiten weiterentwickelt hat. 1990
hat sie das Misereor Hungertuch „Biblische Frauengestalten“ gestaltet und ist durch ihre Bilder zahlreichen
Menschen im In- und Ausland bekannt geworden. Sie lebt seit 1996 mit ihrem Mann in Deutschland. Mit ihrer Kunst
möchte sie das Bewusstsein für die Umwelt fördern.
Die Ausstellung wird am 8. Mai um 17 Uhr eröffnet. Am Wochenende 9./10. Mai bietet die Künstlerin nach den
Gottesdiensten Führungen durch die Ausstellung an.
Am Samstag, 9. Mai, werden im Pfarrheim Überwasser zwei Workshops angeboten, zu denen herzlich eingeladen
wird: „Entdecke und tanze dein Element“ – Ein kreativer Workshop mit Lucy D’Souza-Krone für Kinder, Jugendliche
und Erwachsene um 11 Uhr und „Solar-Erntedank gestalten und feiern“ mit Andreas Krone um 15 Uhr.











