„Sicher sein – stärker werden“ – Kinder und Jugendliche in St. Franziskus

„Sicher sein – stärker werden“ – Kinder und Jugendliche in St. Franziskus

Seit 2010 sind in der katholischen Kirche Deutschlands, aber auch anderswo erschreckend viele Fälle von sexualisierter Gewalt von Amtsinhabern an Kindern und Jugendlichen bekannt geworden. Untersuchungen haben ergeben, dass diesen nicht nur persönliches Fehlverhalten zu Grunde liegt, sondern auch strukturelle Mängel, insbesondere Intransparenz im Umgang mit Macht und Unklarheit und Verleugnung im Umgang mit Sexualität.

Ein institutionelles Schutzkonzept soll dafür sorgen, dass alle Haupt- und Ehrenamtlichen unserer Pfarrei, die mit Kindern und Jugendlichen zu tun haben, verantwortungsvoll und achtsam mit diesen besonders schutzbedürftigen Personen umgehen. Dies wird gewährleistet durch Einfordern von Führungszeugnissen und Schulungen, Vereinbarung von Verhaltensrichtlinien und Sanktionen bei Verstößen dagegen, sowie durch Stärkung von Kindern und Jugendlichen bei der Durchsetzung ihrer Rechte.

Unser Schutzkonzept soll zum Januar 2019 von Pfarreirat und Kirchenvorstand in Kraft gesetzt werden und ist dann hier öffentlich einsehbar

Mit unserem Schutzkonzept möchten wir bewirken, dass Kinder und Jugendliche, die an unseren Angeboten teilnehmen, sicher sind vor sexualisierter Gewalt und als mögliche Opfer sexualisierter Gewalt qualifizierte Hilfe bekommen. Es soll daher alle Verantwortlichen in der Kinder- und Jugendarbeit der Pfarrei für das Problemfeld sensibilisieren, zur Selbstreflexion anregen und in transparente Kommunikations- und Entscheidungsprozesse einbinden.

Bis zur Veröffentlichung finden Sie allgemeine Informationen über Schutzkonzepte für Pfarreien auf der speziellen Bistums-Homepage.

Das könnte auch interessant sein...