.

Impuls für den nächsten Sonntag

Impuls für den nächsten Sonntag

An diesem Wochenende beginnt mit dem Ersten Advent das neue Kirchenjahr!

Hier eine Anregung für einen spirituellen Moment oder Hausgottesdienst am Sonntag:

  • Kreuzzeichen: Im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.
  • Einen Moment zur Ruhe kommen, den eigenen Atem wahrnehmen.
    Herr, erbarme dich.
    Christus, erbarme dich.
    Herr, erbarme dich.
  • Zu Beginn den Adventskranz segnen
    Guter Gott, du schenkst Leben und Licht.
    Darum bitten wird dich: Segne diesen grünen Zweige, damit sie zum Zeichen des Lebens und der Hoffnung werden.
    Segne diese Kerzen, damit sie zum Zeichen deines Lichtes und unserer Wachsamkeit werden.
    Im Namen des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes. Amen.
  • Die erste Kerze anzünden.
  • Lied: Wir sagen euch an den lieben Advent. Sehet, die erste Kerze brennt. So tragt eurer Güte hellen Schein weit in die dunkle Welt hinein.
    Freut euch, ihr Christen, freuet euch sehr! Schon ist nahe der Herr!
  • Gebet
    Gott, wir Menschen brauchen einander, wir spüren, wie wichtig Verbindungen für unser Leben sind.So kommen wir mit unseren Hoffnungen und Ängsten, mit unseren Wünschen und Zielen zu dir.
    Du bist der „Ich bin da“, du kommst uns nahe – immer wieder neu.
    So hilf uns in diesen Wochen der Vorbereitung auf Weihnachten, Brücken der Verständigung und des Miteinander zu bauen und dabei niemanden zu vergessen.
    Darum bitten wir dich durch Jesus Christus im Heiligen Geist. Amen.

Aus dem Evangelium nach Markus (13,34-37; Übersetzung: „Neues Leben“)

Jesus sagte zu seinen Jüngerinnen und Jüngern:

„Das Kommen des Menschensohnes lässt sich mit der Rückkehr eines Mannes vergleichen, der sein Haus verließ, um auf Reisen zu gehen. Er gab allen seinen Bediensteten Anweisungen, was sie arbeiten sollten, und wies den Türhüter an, in der Zwischenzeit nach ihm Ausschau zu halten.
Genauso sollt auch ihr wachsam sein! Denn ihr wisst nicht, wann der Herr des Hauses wiederkommt – ob am Abend, mitten in der Nacht, in der frühen Morgendämmerung oder bei Tagesanbruch. Sorgt dafür, dass er euch nicht schlafend findet, wenn er ohne Vorwarnung kommt.
Was ich euch hier sage, das sage ich allen: Seid bis zu seiner Rückkehr wachsam!“

  • Impuls: Was kann ich tun, um wachsam durch diese Zeit des Advents gehen zu können?
  • Fürbitten: Der britische Philosoph Isaac Newton hat einmal gesagt: „Die Menschen bauen zu viele Mauern und zu wenig Brücken.“ Das erleben wir auch in unserer Zeit immer wieder. So bitten wir:
    • Für alle, die in diesen Corona-Wochen nur an ihre eigenen Befindlichkeiten denken und sich gegen alle Beschränkungen wehren, weil sie sich schwer tun, solidarisch mit den Kranken und Schwachen zu sein.
    • Für alle, die sich auseinandergelebt habt: in der Partnerschaft oder der Familie, unter Nachbarn oder ehemaligen Freunden. Die tiefe, scheinbar unüberwindbare Gräben zwischen sich aufgerissen haben.
    • Für alle, die in der Politik nur als Bremser fungieren und sich über Protest und Dagegensein definieren. Die jeden Fortschritt verhindern, weil sie – ob im Bundestag oder auf EU-Ebene – zu keinerlei Kompromissen bereit sind.
    • Für alle, die in der Kirche Verantwortung tragen und die noch immer nicht verstanden haben, dass es fünf vor zwölf ist: weil sie unehrlich und wenig authentisch sind, weil sie noch immer glauben, über Recht und Menschen zu stehen.
    • Für alle, die aufgrund vielfältiger Enttäuschungen in ihrem Leben das Vertrauen verloren haben: in Gott und die Welt. Die sich eingeigelt haben und doch so gern Angenommensein und Geborgenheit spüren würden.
    • Anliegen von Menschen aus unserem Bistum finden Sie hier.
  • Vater Unser im Himmel …
  • Segen: Es segne mich / uns der gütige Gott: der Vater, der Sohn und der Heilige Geist. Amen.